Ortskernbelebung

vorteile_querbeziehungenDas obere Bild entspricht der IST-Situation in unseren Ortschaften.

Das starke Verkehrsaufkommen und der damit verbundene Lärm und die Abgase bestimmen den öffentlichen Raum maßgebend.
Unsere Ortschaften verkommen durch den lärmenden, stinkenden und gefährlichen Durchzugsverkehr. Die Anrainer sind einer gesundheitsgefährdeten Belastung ausgesetzt und das Ortsbild ist massiv gestört.

 

 

Im unteren Bild die Zukunftsvision für unsere Ortschaften.

Durch die vom Verkehr befreiten Straßen entsteht wieder „Leben“ auf der Straße. Das ursprüngliche Ortsbild ist wieder hergestellt und die alten Querbeziehungen können wieder aufleben.
Radfahren uns zu Fuß gehen wird wieder attraktiv. Eine Unterhaltung „auf der Strasse“ wird wieder möglich sein. Die Anrainer können wieder lüften, die Fenster öffnen und durchatmen!

Grafik aus: NÖ Landesverkehrskonzept, Heft 3: Verkehrsberuhigung (Februar 1991)

 

 

Einfluss von PKW-Verkehr (Fahrzeuge/Tag) auf nachbarschaftliche Beziehungen (Freunde und Bekanntschaften in der Nachbarschaft pro Person) am Beispiel von drei Staßen in Bristol.

Eine stark befahrene Straße erschwert die zwischenmenschliche Kommunikation „auf der Straße“. Der für soziale K0ntakte wichtige öffentliche Raum wird vom Verkehr beherrscht. Dort wo früher Gespräche stattgefunden haben, wo Menschen entspannt kommunizieren konnte herrscht jetzt Gefahr, Lärm und Abgase. Der öffentliche Raum und damit nachbarschaftlichen Beziehungen wurden dem Verkehr geopfert. Jeder der an dieser Straße ohne den Schutzkäfig Auto unterwegs ist, schaut dass er so schnell wie möglich weg kommt von dieser Verkehrshölle..

„People just go from their cars to their houses“

„People don’t communicate unless thes have to“

The traffic’slike a mountainrange, cuttingyoufromtheothersideiftheroad“

Einfluss-von-PKW-Verkehr-auf-nachbarschaftliche-BeziehungenGrafik aus: Fußverkehr in Zahlen, Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie – BMVIT, Wien 2012 [pdf, 11,5MB]

 

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