Tresdorf

Tresdorf: stärkster Verkehrsanstieg – wenigstes Engagement..?

In Tresdorf besteht der größte Handlungsbedarf für eine Verkehrsentlastung. Der tägliche, durchschnittliche Verkehr an einen Werktag wird sich um 3.600 Kfz/Tag auf 12.400 Kfz/Tag steigern!

Jeder kann sich selbst ein Bild von der Situation in Tresdorf machen und zum Beispiel einen der sehr fußgängerfreundlichen Abenteuer-Gehsteige benützen. Ganz Mutigen sei eine Radfahrt auf der B6 ans Herz gelegt.

Trotzdem gibt es von der für Tresdorf zuständigen Gemeinde Leobendorf hinsichtlich Umfahrung praktisch keine erkannbare Unterstützung. Dabei profitiert gerade die Bewohner von Tresdorf enorm von der Umfahrung:

  • Durch die Umfahrung wird für Tresdorf  eine Verkehrsreduktion um 42 bis 78% prognostiziert!
  • Noch dazu besteht nur mit der Umfahrung die Möglichkeit ein effektives LKW-Durchfahrtsverbot zu realisieren. Denn erst durch die Umfahrung besteht eine kleinräumige Alternativroute für die LKW und Tresdorf wäre fast LKW frei! Eine Situation die heute fast nicht vorstellbar ist..
  • Und drittens, können realistischerweise nur mit der Umfahrung geschwindigkeitsreduzierende Rückbauten realisiert werden!  Denn erst durch die Umfahrung ist die ehemalige B6 kein hochrangiger Verkehrsträger mehr und kann in den Orten Tresdorf und Harmannsdorf-Rückersdorf so zurück gebaut werden das die Fahrzeuge ihr Tempo reduzieren müssen. Idealerweise braucht man dann gar kein 30er Schild, weil die Straße ein höheres Tempo gar nicht zulassen sollte.

Alle drei Maßnahmen zusammen werden die Lebensqualität in Tresdorf, aber auch in Harmannsdorf-Rückersdorf, Seebarn und Stetten merkbar verbessern!

Offensichtlich ist man in der Gemeinde Leobendorf froh das die Gemeinde Harmannsdorf die Hauptlast trägt und man sich selbst zurück lehnen kann.. Aber nachdem gerade das zu Leobendorf gehörende Tresdorf am stärksten von der steigenden Verkehrslawine betroffen ist, wäre auch ein Engagement von Leobendorf zu erwarten. Die Gesundheit der Anrainer wird nämlich weniger von der verhinderten Aufbereitungsfirma am Teiritz (Fa. Terra) gefährdet, als durch die bald täglich fast 13.000 Pkw und LKW die tagtäglich durch Tresdorf donnern.

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