Gute Straßen, schlechte Straßen

Gute Straßen

Gute Straßen sind alle Straßen die von einem selbst genutzt werden. Je häufiger die eigene Nutzung, desto positiver die Meinung zu der jeweiligen Straße.

 

Schlechte Straßen..

Schlechte Straßen sind alle Straßen die von einem selbst wenig bis gar nicht genutzt werden. Je geringer die eigene Nutzung, je geringer der eigene Nutzen, desto schlechter die Straße..

 

Das ist eine sehr egoistische Sichtweise, entspricht aber offenkundig dem Naturell des Menschen. Der eigene Vorteil wird höher bewertet als der Nachteil des Anderen.

So entsteht eine gewisse Schieflast, eine gut sichtbare Diskrepanz zwischen den eigenen Ansprüchen und dem eigenen Verhalten..

  • Wo waren die selbst ernannten Bodenschützer bei den Verfahren zur S1 und A5?
  • Warum ziehen sie von Wien aufs Land um dann wieder mit dem Auto nach Wien zu fahren?
  • Warum fahren sie nicht mit den Öffentlichen, verlangen das aber von den Anderen?

Diese Beispiele ließen sich beliebig fortsetzen, es wird Wasser gepredigt und Wein getrunken. Und es erfolgt eine Täter-Opfer Umkehr. Die Leidtragenden der stetig steigenden Verkehrslawine werden von den Verursachern als Täter hingestellt. Und die Verursacher inszenieren sich selbst als Opfer.. Und das selbst dann, wenn sie keinerlei persönlichen Nachteil erfahren.

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