Beiträge

Eigene Texte zum Thema Umfahrung, Verkehr und Ortsbildgestaltung.

Der öffentliche Raum

Dort wo früher Kinder spielten, dort wo sich früher Nachbarn unterhalten haben dort beherrscht der Lärm und Dreck der LKWs und PKWs das Geschehen. Die Kinder findet man hier nur mehr auf Tafeln oder als Pappkarton. Freiwillig hält sich hier niemand auf. Darum fahren wir alle auf dieser Straße auch lieber mit dem Auto.

 

Die Schaulustigen..

Wenn sich Nichtbetroffene zum Thema Umfahrung zu Wort melden, erinnert das Betroffene immer öfter an diese Situation: Eine verunfallte Person liegt auf der Straße und benötigt dringend den Notarzt. Der Beinbruch ist offensichtlich. Die selbst nicht betroffenen Passanten stehen aber nun schon seit Stunden neben dem Unfallopfer und diskutieren ob nicht auch ein Pflaster reichen würde…

 

Rücksichtslos

Rücksichtslos donnern die LKW’s von früh bis spät in die Nacht an unseren Häusern vorbei. Rücksichtslos rasen tausende Autofahrer mit hohem Tempo durch den Ort.
Rücksichtsvoll sollen die Anrainer sein. Sie sollen das alles rücksichtsvoll hinnehmen. Sie sollen die automobile Freiheit die auf Kosten der eigenen Freiheit geht hinnehmen. Rücksichtsvoll und voller Verständnis für die Bedürfnisse der Autofahrer und der LKW-Fahrer.

 

Stuka

Stuka. Das war früher die gebräuchliche Abkürzung für Sturzkampfbomber.
Stuka. Genau das Wort kommt einem Anrainer bei den wenigen Metern am Haus vorbei donnernden LKW in den Sinn.

 

Betrachtungen

Jene die den Verkehrsanstieg mit verursachen und von der Umfahrung erwiesenermaßen nicht betroffen sind sprechen den Betroffenen, oft schon seit hunderten Jahren ansässigen Anrainern ihr Recht auf ein gesundes und sicheres Lebensumfeld ab.  Sie haben den Verkehrsanstieg, die Zersiedelung der Orte und das Versiegeln von fruchtbarem Boden mit verursacht. . Sie bringen ihre Kinder mit dem Auto zur Schule und pendeln jeden Tag nach Wien rein und wieder raus. Sie wissen nicht wie es ist, wenn man jeden Tag mit der Angst lebt das die eigenen Kinder Opfer dieser Verkehrslawine werden.

 

„Schilda“ in Harmannsdorf-Rückersdorf

Das Ergebnis nach Jahrzehnten des Ärgers und nach dreizehn Jahren aufmerksam machen auf unsere problematische Lage ist ernüchternd. Das Ergebnis ist nämlich dass ein armseliges „Achtung Radarkontrolle“ Schild am Straßenrand der B6 im Ortsgebiet von Harmannsdorf.. Ein hilfloser und vor allem untauglicher Versuch der wachsenden Verkehrslawine irgendetwas entgegen zu setzen.

 

Die Bewahrer

Ein anschauliches Beispiel auf welcher Seite unsere Behörden stehen, und welche Interessen sie tagtäglich vertreten lieferte der Leiter der NÖ Straßenbauabteilung 1 in einem Leserbrief an die NÖN. Anstatt auf die Anforderungen und Bedürfnisse der schwächsten Verkehrsteilnehmer Rücksicht zu nehmen werden seitens der Behörde die Interessen der LKW- und PKW geschützt.

 

Die tote Straße

Diese Straße ist tot.
Hier gibt es kein Leben.
Hier herrscht das Recht des Stärkeren.

Diese Straße war nicht immer tot.
Sie wurde Jahr für Jahr so gemacht.

 

Gute Straßen – schlechte Straßen

Gute Straßen sind alle Straßen die von einem selbst genutzt werden. Je häufiger die eigene Nutzung, desto positiver die Meinung zu der jeweiligen Straße.

Schlechte Straßen sind alle Straßen die von einem selbst wenig bis gar nicht genutzt werden. Je geringer die eigene Nutzung, desto schlechter die Straße.

 

Bist du deppert! Der Faktencheck

13 Falschmeldungen in 14 Minuten. Da bleibt einem nur mehr zu sagen: Bist du deppert!

Bereits die Vorschau zur Sendung ließ erahnen das der Unterhaltungsfaktor und nicht journalistische Arbeit in Vordergrund stehen. Wer vom Schlimmsten ausging wurde nicht enttäuscht.

Eine Kurzfassung des Faktencheck für Schnellleser finden sie unter Bist du deppert!

Eine genauere Analyse und Objektivierung erfolgt aufgrund des Umfangs auf einer eigenen Seite unter Bist du deppert! Der Faktencheck

 

Aktion 40

Die Aktion 40 ist eine einfach umsetzbare Aktion bei der jeder ohne jeglichen Aufwand mitmachen kann und bei der jeder unterm Strich sogar Geld und Nerven sparen kann.
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Von der Dorfstraße zur Verkehrshölle

Die Verkehrslawine wälzt sich jeden Tag durch die zwei in Mitleidenschaft gezogenen Orte Harmannsdorf-Rückersdorf und Tresdorf.

Jeden Tag donnern zehntausend PKW und achthundert Lastwagen durch die schon lange nicht mehr ruhigen Orte. Das ist nur deswegen möglich, weil der Anstieg des Verkehrs stetig über Jahrzehnte erfolgte. Jedes Jahr ein paar hundert Auto und LKW mehr, so das sich der Verkehr in zehn Jahren fast verdoppelt hat.

 

Unser Dorf soll hässlicher werden

LKW donnern durch Tresdorf

Eine schnelle Möglichkeit unser Dorf endgültig zu ruinieren ist der Straßenbau. Der gesamte öffentliche Raum wurde dem Auto geopfert, damit der Verkehr schneller, flüssiger und rücksichtsloser durchrauschen kann. Man hat die vorhandene Dorfstrasse auf eine Bundesstraße verbreitert. Was im Wege stand wurde wegamputiert, Mauern, Zäune, Vorgärten, Hausbänke und Bäume.

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