Antworten!

Da in Zusammenhang mit der Umfahrung immer wieder die sonderbarsten Gerüchte und Ängste auftauchen, wird hier der Versuch unternommen möglichst objektive Antworten zu geben. Sollten Sie eine Frage vermissen können Sie diese gerne mailen.

 

Auf diversen Flugblättern und Plakaten ist immer wieder eine vierspurige Autobahn zu sehen. Ist eine Autobahn oder Schnellstraße ähnlich der S1 oder der A5 geplant?

Nein, es ist keine Autobahn oder Schnellstraße geplant. Der Verkehr würde dies auch gar nicht rechtfertigen. Die Umfahrung ist eine zweispurige (je Fahrtrichtung eine Fahrbahn) Landesstraße. Es wird lediglich die Landesstraße die jetzt durch Rückersdorf-Harmannsdorf und Tresdorf verläuft verlegt um die Bewohner vom Verkehr zu entlasten. (Quelle: Einreichprojekt 2013)

 

„Durch die Umfahrung wird der Lärm in Seebarn und Kleinrötz zunehmen.“ Stimmt das?

Im Einreichprojekt der Umfahrung wurde anhand neuester, dreidimensionaler Computermodelle die Lärmentwicklung nach einem wort-case Szenario (Wind in Richtung Häuser bzw. Ortschaften, maximale Verkehrsbelastung) berechnet. In diesen Berechnungen kommt es in Mollmannsdorf, Kleinrötz und Seebarn zu keinen flächendeckenden Lärmzunahmen. Durch die Umfahrung kommt es sogar zu einem Verkehrsrückgang auf der Landesstraße L33 in Seebarn und Stetten und dadurch in diesen Orten entlang der Hauptstraße L33 sogar zu Pegelabnahmen. Zitat aus den Projektunterlagen: „In den Ortschaften Stetten, Seebarn, Kleinrötz, Mollmannsdorf und Obergänserndorf wird die Immissionssituation nicht wesentlich verändert.“ (Quelle: Lärmkarten und Lärmtechnische Untersuchung Einreichprojekt 2013)

 

„Durch die Umfahrung werden 20ha Ackerland versiegelt.“

Alle Flächen, also die Flächen für: Landesstraße B6, Landesstraße L1111, Gemeindestraßen, Feldwege, Böschungsflächen, Mulden, Bodenfilterbecken, Bankette und Ausgleichsflächen benötigen eine Gesamtfläche von ca. 17,5ha. Die tatsächlich versiegelte Fläche beträgt ca. 6,7ha. (Quelle: Auskunft Land NÖ)

 

„Das Grundwasser ist gefährdet.“

Stimmt nicht. Zitat aus den Projektunterlagen: „Da das Vorhaben nicht in den Grundwasserkörper eingreift, kommt es zu keinen Standortveränderungen gegenüber den jetzigen Verhältnissen. Somit sind diesbezügliche Beeinträchtigungen von Pflanzen- und Tierlebensräumen auszuschließen.“ Die Umfahrung stellt eine Verbesserung der jetzigen Oberflächenwasserentsorgung dar, bei welcher das Oberflächenwasser ungefiltert in Grundwasserkörper gelangt. Durch Bodenfilterbecken, die in ihrer Ausführung wesentlich besser sind als dies bisher für Landesstraßen üblich war, wird das Abwasser wesentlich sauberer als bisher abgeleitet. (Quelle: Auskunft Land NÖ)

 

Anmerkung: Die Antworten wurden nach besten Wissen und Gewissen recherchiert. Sollten anders lautende, belegbare und objektive Daten zu den angeführten Fragen bekannt werden, werden diese eingearbeitet. Aufgrund der bestehenden Situation kann keine Gewähr auf Richtigkeit und Vollständigkeit gegeben werden. Allein das dieser Satz geschrieben werden muss, zeigt schon in welcher Zeit wir leben..

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