Begrünung

die-schoenste-bruecke-d-weltDurch umfangreiche Bepflanzungen und Aufforstungen mittels Ausgleichs- und Gestaltungsflächen entlang der Umfahrung entstehen neue, nicht mit Intensivlandwirtschaft bewirtschaftete Naturbereiche. Die Umweltverträglichkeit der Umfahrung soll durch diese Maßnahmen erhöht werden. Es entstehen neue Rückzugsgebiete und neue, landschaftlich bereichernde Baumreihen und -gruppen.  Die Umfahrung wird dadurch speziell in den sensiblen Bereichen möglichst harmonisch in die Landschaft integriert.

 

Einmündung bestehende B6 im Bereich Teiritz

Eine neu angelegte Trockenwiese mit Kirschbaumallee begrünt die neue Ortszufahrt von Tresdorf. Die neu angelegte Baumreihe bereichert und strukturiert das sonst an dieser Stelle offene, intensiv bewirtschaftete Agrarlandschaft.

 

Überführung Seebarner Straße

Anhand der genauen Visualisierung der Brücke zur Überführung der Seebarner Straße über die Umfahrung (siehe Bild ganz oben) kann man sehr schön erkennen, dass sich die Brücke gut in die Landschaft einfügen wird. Durch Bepflanzungen und den sanften Verlauf der Brücke ergibt sich ein – trotz des nicht vom Tisch zu weisenden Eingriff in das Landschaftsbild – ein doch sehr harmonisches Bild. Neben Baum- und Strauchgehölz werden auch Trockenwiesen und eine Kirschbaumallee angelegt.

 

Kreisverkehr beim Gewerbegebiet

Eine Obstbaumallee mit elf Kirschenbäumen und eine dichte Ersatzaufforstung, sowie Baum- und Strauchgehölz mit Trockenwiese sorgen für eine grüne Einrahmung des Kreisverkehr beim Gewerbegebiet Harmannsdorf.

Zwei Kirschenbaumgruppen begeleiten den neuen Verlauf der Landesstraße L33 und sorgen auch für eine optische Umleitung des Verkehr weg von Seebarn und Stetten Richtung Umfahrung.

 

Einbindung der Landesstraße L33 

Durch die Veränderung des Verlaufes der Landesstraße L33 werden die Autofahrer weg von der L33 und direkt zur neuen B6-Trasse geführt. Um nach Seebarn und Stetten zu gelangen, muss man extra abbremsen und abbiegen. Dadurch wird die Entlastungswirkung für Seebarn und Stetten massiv verstärkt. Zwei Kirschbaumgruppen tragen zur Begrünung bei und unterstützen zusätzlich optisch die neue Trassierung. Neben der Entlastung für Seebarn und Stetten profitieren auch die Orte an der L33 von einer wesentlich besseren Anbindung an das hochrangige Verkehrsnetz.

 

Güterwegbrücke 

Durch die neu angelegten Trockenwiesen mit Walnuss- und Kirschbaumallee sowie vielfältigen Baum- Strauchgehölze entsteht in diesem Bereich eine neuer, landwirtschaftlich nicht bewirtschafteter Grünbereich. Die intensiv bewirtschaftete Agrarlandschaft ist gerade in diesem Bereich zur Zeit sehr arm an Zwischenstrukturen.

 

Im gesamten Verlauf parallel zum Donaugraben (beim Regenrückhaltebecken)

Eine sehr umfangreiche Neupflanzung mit Weidengehölz (Silberweide, Korbweide, Aschweide) entlang des gemeinsamen, parallelen Verlauf mit dem Donaugrabens begleitet die B6 auf ihrem neuen Verlauf. Die Umfahrung ermöglicht so eine nur mehr selten mögliche, großflächige Neupflanzung inmitten einer eher strukturarmen von intensiver Landwirtschaft geprägter Landschaft.

 

Einmündung bestehende B6 im Bereich Einfahrt Obergänserndorf

Zwei große Trockenwiesen mit einer Kirschbaumallee bilden gemeinsam mit dem bereits bestehenden Wäldchen und dem Donaugraben einen um ein Vielfaches gewachsenen Naturraum. Die Kirschbaumalle begleitet die B6 auf ihrer neuen Trasse und unterstützt auf natürliche Weise den neuen Verlauf. Erst die Umfahrung ermöglicht, dass das derartig große Flächen der Natur zurück geführt werden können.

Die Umweltverträglichkeit der Umfahrung wurde im Einreichprojekt dokumentiert und ist durch den fertig ausgestellten Straßenrechtsbescheid auch juristisch bestätigt. Dazu zwei passende Zitate aus den Unterlagen des Einreichprojekt zur Umfahrung:

Aufgrund des zu erwartenden Verkehrs auf der geplanten Umfahrungsstraße ist mit keinen Zusatzbelastungen an Luftschadstoffen zu rechnen, die sich negativ auf Pflanzen- oder Tierlebensräume auswirken könnten.

Da das Vorhaben nicht in den Grundwasserkörper eingreift, kommt es zu keinen Standortsveränderungen gegenüber den jetztigen Verhältnissen. Somit sind diesbezügliche Beeinträchtigungen von Pflanzen- und Tierlebensräumen auszuschließen.

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