Umfahrung Harmannsdorf und Tresdorf

22.Mai 2017
Unsere Behörden – Die Bewahrer der Wohlfühlzonen für LKW und PKW.

Ein anschauliches Beispiel auf welcher Seite unsere Behörden stehen, und welche Interessen sie tagtäglich vertreten lieferte DI Dr. Wolfgang Dafert, seines Zeichens Leiter der NÖ Straßenbauabteilung 1 in einem Leserbrief an die NÖN. Anstatt auf die Anforderungen und Bedürfnisse der schwächsten Verkehrsteilnehmer Rücksicht zu nehmen werden seitens der Behörde die Interessen der LKW- und PKW geschützt.

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16.Mai 2017
Betrachtungen

Jene die den Verkehrsanstieg mit verursachen und von der Umfahrung erwiesenermaßen nicht betroffen sind sprechen den Betroffenen, oft schon seit Hunderten Jahren ansässigen Anrainern ihr Recht auf ein gesundes und sicheres Lebensumfeld ab.  Sie haben den Verkehrsanstieg, die Zersiedelung der Orte und das Versiegeln von fruchtbarem Boden mit verursacht. Sie bringen ihre Kinder mit dem Auto zur Schule und pendeln jeden Tag nach Wien rein und wieder raus. Sie wissen nicht wie es ist, wenn man jeden Tag mit der Angst lebt, dass die eigenen Kinder Opfer dieser Verkehrslawine werden.

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14.Mai 2017
Stuka

Stuka. Das war früher die gebräuchliche Abkürzung für Sturzkampfbomber.

Stuka. Genau das Wort kommt einem Anrainer bei den wenige Meter am Haus vorbei donnernden LKW in den Sinn.

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3.Mai 2017
Rücksichtslos

Rücksichtslos donnern die LKW’s von früh bis spät in die Nacht an unseren Häusern vorbei. Rücksichtslos rasen tausende Autofahrer mit hohem Tempo durch den Ort.
Rücksichtsvoll sollen die Anrainer sein. Sie sollen das alles rücksichtsvoll hinnehmen. Sie sollen die automobile Freiheit die auf Kosten der eigenen Freiheit geht hinnehmen. Rücksichtsvoll und voller Verständnis für die Bedürfnisse der Autofahrer und der LKW-Fahrer.

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12.April 2017
Der Verunfallte und die Passanten

Wenn sich Nichtbetroffene zum Thema Umfahrung zu Wort melden, erinnert das Betroffene immer öfter an diese Situation: Eine verunfallte Person liegt auf der Straße und benötigt dringend den Notarzt. Es ist offensichtlich dass dringender, medizinischer Handlungsbedarf besteht. Die selbst nicht betroffenen Passanten stehen aber nun schon seit Stunden neben dem Unfallopfer und diskutieren ob nicht auch ein Pflaster reichen würde…

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17.März 2017
Rückersdorf: Radfahrer von LKW erfasst

Alle die den Verkehr auf der B6 in Tresdorf und Harmannsdorf-Rückersdorf kennen, werden sich nicht wundern. Wieder einmal wurde ein Radfahrer von einem Lastwagen erfasst. Der Radfahrer wurde unbestimmten Grades verletzt. Täglich durchschnittlich 10.065 Fahrzeuge, davon durchschnittlich 715 LKW welche mitten durch den Ort donnern erhöhen automatisch das Unfallrisiko.

Der Straßenbetreiber hat aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen (insbesondere StVO §43) Verkehrsbeschränkungen oder Verkehrsverbote zu erlassen, wenn die Sicherheit von Personen dies erfordert.

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24.Februar 20172017-02-22
„Straßen werden sicherer“

„Straßen werden sicherer“ so lautet zumindest die Schlagzeile. Abgesehen davon, dass die beschriebenen Maßnahmen auf der falschen Ebene einsetzen und daher untauglich sind, bewirkt die geplante Einbahn in der Kellergasse sogar eine gegenteilige Wirkung, nämlich eine Erhöhung der Geschwindigkeiten durch die nun mögliche, gegen-verkehrsfreie Fahrt. Gerade an den am Stärksten belasteten Bereichen wie der Laaerstraße werden wiedereinmal keinerlei Aktionen gesetzt..

Die Anrainer der Laaerstraße bekommen nichts. Es ist seit Jahrzehnten keine Entlastung absehbar. Weder die effektivste Entlastung in Form einer Umfahrung, noch andere, kurzfristig umsetzbare Methoden an verkehrsberuhigenden Maßnahmen.

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16.Februar 20172017-02-15
Brücken-Grafik wurde präsentiert

Anhand der genauen Visualisierung der Brücke zur Überführung der Seebarner Straße über die Umfahrung kann man sehr schön erkennen, dass sich die Brücke sehr gut in die Landschaft einfügen wird. Durch Bepflanzungen und den sanften Verlauf der Brücke ergibt sich ein – trotz des nicht vom Tisch zu weisenden Eingriff in das Landschaftsbild – ein doch sehr harmonisches Bild. Neben Baum- und Strauchgehölz werden auch Trockenwiesen und eine Kirschbaumallee angelegt.

Analog zu den Bepflanzungen und Aufforstungen bei der Seebarner Straße werden auch andere Bereiche der Umfahrung begrünt und dadurch in die Landschaft integriert:

  • Einmündung bestehende B6 im Bereich Teiritz: Trockenwiese mit Kirschbaumallee
  • Kreisverkehr beim Esarom: Obstbaumallee, Baum- und Strauchgehölz mit Trockenwiese
  • Güterwegbrücke: Trockenwiese mit Walnuss- und Kirschbaumallee und Baum- Strauchgehölze
  • Im gesamten Verlauf parallel zum Donaugraben (beim Regenrückhaltebecken): Weidengehölz (Silberweide, Korbweide, Aschweide)
  • Einmündung bestehende B6 im Bereich Einfahrt Obergänserndorf: Trockenwiese mit Kirschbaumallee

die-schoenste-bruecke-d-welt

 

1.Februar 2017verkehr_2013-2016
Die neuesten Verkehrszahlen bestätigen dringende Notwendigkeit der Umfahrung!

Die neuesten Verkehrszahlen für das letzte Jahr bestätigen die mehr als dringende Notwendigkeit für eine Verkehrsentlastung durch unsere Umfahrung. 2016 sind durchschnittlich 10.065 Fahrzeuge pro Tag! durch unsere Orte gedonnert. Davon 715 LKW pro Tag! (DTV, MO-FR)

Der Verkehr hat, so wie schon die letzten Jahrzehnte, abermals stark zugelegt. Sowohl der PKW als auch der LKW Verkehr sind stark gestiegen, was angesichts des unaufhaltsamen Zuzug in unsere Region und den (trotz gegenteiligen Beteuerungen) wachsenden Speckgürtel kein Wunder ist. Man hätte mit diesen Entwicklungen schon vor Jahren rechnen müssen und schon wesentlich früher Schritte setzen müssen. Die Anrainer erwarten nun zu Recht eine Entlastung. Die sich täglich durch die Ortschaften pressenden und immer rücksichtsloser werdenden Auto- und LKW Kolonen sind nicht nur eine gesundheitliche Belastung, sondern haben das Ortsbild und den Charakter der Ortschaft nachhaltig zerstört.

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21.November 20162016-11-21
In China ist ein Rad umgefallen, und: die Grünen fordern wieder einmal kleinräumige Umfahrungen..

Prinzipiell ist die Meinung der Grünen ohnehin nicht relevant, die Grünen grundeln in NÖ nicht ohne Grund im einstelligen Prozentbereich herum. Die aktuelle Aussage der erklärten Umfahrungsgegnerin Helga Krismer, Klubobfrau der Grünen ist aber trotzdem interessant:

Diese Zeit hätte das Land besser für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs und lokale kleinräumige Umfahrungen nutzen können“, sagt Helga Krismer, Klubobfrau der Grünen.

Zu finden ist dieses Zitat in einem aktuellen Artikel zur Schnellstraße S8. Die Grünen sind in ihren Standpunkten offensichtlich sehr flexibel um es einmal positiv zu benennen. Aber das ist für Kenner der Grünen ohnehin keine neue Erkenntnis. So sind Fr. Krismer und ihre grüne Gefolgschaft auch mit dem Auto zum Anti-Umfahrung-Termin angereist. Öffis sind offenbar nur für das Fußvolk zumutbar. Aber die Grünen agieren ja nicht nur beim Thema Verkehr heuchlerisch und so ließen sich noch unzählige weitere Beispiele auflisten.  Aber zu intensiv mag man sich auch wieder nicht mit dieser heuchlerischen Gesinnungs- und Verbotspartei  beschäftigen.

ORF NÖ Artikel

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28.Juni 20162016-07-20
Gemeinderat beschließt Strukturbeitrag für Umfahrung

Der Gemeinderat hat in der Sitzung vom 28.Juni 2016 einen Beschluß über den Strukturbeitrag zu den Grundablösen für die Umfahrung gefasst. Der Betrag für die Gemeinde Harmannsdorf von ca. 450.000 Euro wird aus dem laufenden Budget zur Verfügung gestellt. Die Zahlungen sollen in zwei Jahresraten erfolgen und entsprechen lt. Bgm. Mag. Norbert Hendler in etwa dem Straßenbaubudget der Gemeinde Harmannsdorf.

 

11.Mai 20162016-05-11_bezirksblatt
Umfahrung Harmannsdorf-Rückersdorf unter „wichtigste Bauvorhaben“ des Landes NÖ

In einem aktuellen Inserat des Land NÖ wird die Umfahrung Harmannsdorf-Rückersdorf unter den wichtigsten Bauvorhaben bis 2020 in Zuge einer Offensive des Land NÖ angeführt.

Oberste Ziele des Ausbaus der Infrastruktur sind: „die Standortqualität verbessern, die Sicherheit erhöhen und mehr Lebensqualität zu schaffen.“

 

 

10.Mai 2016
Zweite Versammlung auf der B6

Nach der ersten Versammlung in der Geschichte der Landesstraße B6 am 27.Mai 2015 wurde heute die B6 ein zweites Mal gesperrt um auf den dringenden Handlungsbedarf und die dringend notwendige Entlastung aufmerksam zu machen.

Pünktlich um 06:00 verstummt der Straßenlärm, die Sonne ging auf und man hörte selbst auf der Laaerstraße die Vögel zwitschern. Ein seltenes und ungewohntes Erlebnis. Befreit von Lärm, Abgasen und Gefahr konnten auf der Laaerstraße angeregt Diskussionen über selbige geführt werden.

Einhellige Meinung aller Anwesenden: Die Umfahrung wird immer notwendiger! Der Verkehr wird von Jahr zu Jahr mehr und die Beeinträchtigungen durch den Verkehr werden ebenso immer schlimmer. Viele der Anwesenden können sich noch sehr gut an bessere Zeiten mit weniger Verkehr erinnern. Die Verkehrsbelastung aber inzwischen unerträglich geworden. Es ist an der Laaerstraße mehr als doppelt so laut als es der Grenzwert zulassen würde. Es ist laut, es stinkt, alles ist verdreckt und es ist gefährlich.

Presse:
NÖN vom 19.Mai 2016
Bezirksblatt vom 18.Mai 2016

 

28.April 2016Unfälle-B6
Todeszone B6: Wieder ein Unfall mit Todesopfer auf der B6

Es reicht! Die vielen Unfälle mit Todesopfern zeigen was die Anrainer jeden Tag mitmachen. Die Auto- und LKW-Fahrer werden nicht nur jeden Tag mehr, sondern auch jeden Tag rücksichtsloser. Es zählt nur noch das möglichst schnelle bewältigen der Todesstrecke B6.

LKWs und PKWs donnern ohne jegliche Rücksicht durch unsere Ortschaft, weniger Meter, oft wenige Zentimeter an den am Gehsteig wartenden Kindern, Fußgängern und Radfahrern vorbei. Wie es dabei den Anrainern geht, die Tag für Tag, Stunde für Stunde mit dieser rücksichtslosen Verkehrslawine leben müssen ist den egoistischen Auto- und Lastwagenfahrern egal. Es werden seit Jahren sämtliche Lärmgrenzwerte überschritten und es ist keine Abhilfe in Sicht.

Die Auflistung der letzten Unfälle auf der B6 mit Todesopfer:

27.April 2016: 1 Todesopfer auf der B6 bei EichenbrunnTodeszone B6

14.März 2016: 1 Todesopfer auf der B6 in Nodendorf

26.September 2015: 1 Todesopfer auf der B6 in Kleinebersdorf

24.Juli 2015: 1 Todesopfer auf der B6 bei Karnabrunn

 

16.Februar 20162016-02-16_noen
Umfrage NÖN: 94% für eine rasche Umsetzung der Umfahrung!

In einer NÖN Umfrage sprechen sich ganze 94% für eine rasche Umsetzung der Umfahrung aus! Das ist ein deutliches Zeichen für den Wunsch nach einer raschen Entlastung unserer Ortschaften und eine Rückgewinnung der Lebensqualität für die Menschen.

 

14.Februar 2012016-02-15_Pröll6
Land NÖ: Baubeginn 2016

ORF NÖ: „Heuer sind umfangreiche Straßenausbauten auf Landes- und Schnellstraßen sowie auf Autobahnabschnitten in Niederösterreich vorgesehen. Das Land und die ASFINAG investieren 360 Millionen Euro. Das Investitionsprogramm, das sich das Land und die ASFINAG in Niederösterreich vorgenommen haben, ist umfangreich. Es soll nicht nur einen wichtigen Impuls für die Konjunktur und den Arbeitsmarkt, sondern auch eine weitere Verbesserung der Standortqualität Niederösterreichs bringen, betonte Landeshauptmann Erwin Pröll (ÖVP).

Für die Umfahrung Harmannsdorf-Rückersdorf (Bezirk Korneuburg) an der Bundesstraße 6 beginnen die Bauarbeiten.“

Artikel: noe.orf.at , Österreich

 

24.Jänner 2016
Weiterhin starkes Wachstum des Verkehr auf der B6

Die neuesten Verkehrszahlen der automatischen Dauerzählstelle des Land NÖ bestätigen, mit welcher Belastung viele Anrainer Tag für Tag leben. Der Verkehr auf der Landesstraße B6 ist auch von 2014 auf 2015 stark angestiegen. Und das trotz einer einwöchigen Totalsperre aufgrund von Belagsarbeiten in Tresdorf. So donnerten im letzten Jahr an einem Werktag durchschnittlich 9.825 Kfz pro Tag durch unsere Ortschaften, weniger Meter an den Häusern vorbei. Davon durchschnittlich 691 LKW pro Tag! Viele Anrainer fragen sich wie lange das noch so weiter geht..

Wann werden endlich Maßnahmen gesetzt, um geltende gesetzliche Richtwerte (zum Beispiel Lärmgrenzwerte) einzuhalten? Aktuell werden die Lärmgrenzwerte an der Laaerstraße um das doppelte (!) überschritten. Es ist an der Laaerstraße mehr als doppelt so laut als es der Grenzwert zulassen würde! Es besteht bereits seit Jahren dringender Handlungsbedarf!

Wann folgen den Worten zur Umsetzung der Umfahrung endlich auch Taten?

Mehr Infos zum Lärm unter Fakten/eniger Lärm

 

17.Jänner 2016
Erlebnisse – Von Fußgänger und Autofahrern..

Wie erlebt der Fußgänger und wie der Autofahrer die von Verkehrsplanern und Politikern gestalteten Strukturen?

Der Fußgänger: „Er wird respektlos behandelt und, falls er den nötigen Respekt nicht aufbringt, von der Horde der Autofahrer unter Androhung von Tod und Verletzung aus “ihrem Lebensraum” vertrieben, wenn er es etwa wagt, außerhalb der für ihn vorgesehenen Korridore über die Fahrbahn zu gehen.“

Der Autofahrer: „Nimmt er sein Auto wahr, assoziiert er damit bereits Kraft und Überlegenheit und viele andere Attribute, die ihm vielleicht als normalen Menschen abgehen oder Probleme bereiten.“
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19.Dezember 20152015-09-07
Mobilitätskonzept Niederösterreich 2030+: Umfahrung Harmannsdorf Prio 1

Im aktuellen „Mobilitätskonzept Niederösterreichisch 2030+“  (Beschlussfassung 30.Juni 2015) wird die Umfahrung Harmannsdorf-Rückersdorf mit der höchsten Priorität – Kategorie 1 aufgelistet.
Mobilitätskonzept Niederösterreich 2030+

 

27.September 20152015-09-26
Klare Worte unseres Bürgermeister Norbert Hendler

Klare Worte unseres Bgm. Mag. Norbert Hendler im aktuellem Informationsblatt der Gemeinde Harmannsdorf:
„Eine Fraktion will partout die Hirsche aus der Stockerauer Au neben der LH33 und der B6 ansiedeln und schützen. Die Vertreter einer anderen Fraktion fahren mit großen Karossen und SUV’s mit Wiener Stadtnummern zu den massiv belasteten Anrainern auf der B6 und kleben denen Plakate vor die Türe mit dem Befehl: „Fahren Sie mit der Bahn“.

Dazu muss ich als Bürgermeister einiges klären.
Die Rothirsche bleiben auch in Zukunft in den Donauauen, die Damhirsche im Rückersdorfer Wald.
Die Korneuburger Bucht ist zwar kein Tal, aber sie wird so wie bisher auch in Zukunft von nur max. 2 Straßenzügen durchquert und zwar außerhalb der Ortschaften und nicht mit tonnenschweren LKW’s vor den Fenstern der extrem beeinträchtigten Haushalten.“

 

6.September 201510822
Durchschnittlich 10.822Kfz und 804LKW pro Tag!!!

804LKWDie neuesten Verkehrszahlen belegen das weiterhin starke Wachstum des Verkehrs an der B6. Im Mai 2015 sind im Durchschnitt 10.822 Kfz pro Tag gefahren!!! Davon im Durchschnitt 804 LKW pro Tag!!!!!
Wenn man sich vor Augen hält, dass diese enorme Menge wenige Meter an den Häusern vorbei donnert, wenige Meter vom Küchenfenster, Wohnzimmer und Schlafzimmer.. dann kann man die enorme Belastung der Anrainer und den Wunsch nach einer Entlastung verstehen.

Rasch und zuverlässig..
Rückersdorf_B6_Kober_LKW3Das Überqueren der Straße ist für die zahlreichen Schulkinder aber auch für ältere Personen eine nervenzerreißende und (lebens)gefährliche Angelegenheit. Die Aut0fahrer sind rücksichtsloser denn je, viele haben während dem Fahren den Blick auf ihr Smartphone gerichtet(!), Radfahrer werden rücksichtslos ohne Abstand überholt, angehupt und beschimpft wenn sie ebenfalls die Straße benützen oder abbiegen wollen. Radfahren auf der B6 kommt einem Selbstmordversuch gleich..

Dass hier Menschen leben ist den wenigsten der Autofahrer bewusst.. kein Wunder, das Autoinnere ist ja der ruhigste Platz an der Straße, und Rücksicht hat in unserer Gesellschaft offenbar ohnehin keinen Platz.. das sieht man auch an den zahlreichen LKW die mit hoher Geschwindigkeit durch die Orte donnern.., zum Beispiel jene aus Stronsdorf mit der Aufschrift „rasch und zuverlässig“… Rasch und zuverlässig sind in diesem Fall keine leere Versprechungen, denn rasch und zuverlässig werden die Anrainer durch die ab vier Uhr früh durch den Ort donnernden LKWs aus dem Schlaf geweckt. Und rasch und zuverlässig wird die Gesundheit der Anrainer leiden.. denn an der B6 werden die geltenden Lärm-Grenzwerte nicht nur nicht eingehalten, nein, sie werden auch gleich 2016-04-27_B6_Eichenbrunnum das Doppelte überschritten!!!

Entlastung?
Und dann muss man sich als leidgeprüfter Anrainer von Nicht-Betroffenen die selbst täglich mit dem Auto fahren die Welt erklären lassen… muss sich erklären lassen, dass Radwege oder die Landesbahn eine Entlastung bringen… Nicht falsch verstehen, wir die Anrainer sind FÜR Radwege, sind für Landesbahn, für Tempo 30 und für alle anderen sinnvollen Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung. Und im Gegensatz zu vielen anderen die offenbar nur in die Medien kommen und mit unserem Leid Politik machen wollen, haben wir diese sinnvollen Maßnahmen auch bei den zuständigen Stellen bereits mehrfach gefordert.

Verkehrsentlastung_Umfahrung_2025_2013Aber es wird hoffentlich niemand ernsthaft glauben, dass diese Maßnahmen eine spürbare Entlastung darstellen??? Selbst wenn 500 Personen pro Tag mit der Landesbahn fahren würden (was aus heutiger Sicht nicht realistisch ist) würde das eine Entlastung von lediglich 1.000 Kfz/Tag bedeuten. Eine Entlastung also von ganzen 10%.. kein einziger LKW würde weniger fahren, und wenn ein Teil der Bahnfahrer erst wieder mit dem Auto zur Bahn anreist, ist die Entlastung sogar noch geringer.. Dem Gegenüber lesen sich die Entlastungen durch die Umfahrung schon ganz anders: Entlastung L33 Seebarn/Stetten: -32%, Entlastung B6 Tresdorf: -42%, Entlastung Harmannsdorf-Rückersdorf: -60 bis -90%! Dazu kommt eine noch stärkere Entlastung von den besonders problematischen LKWs. Denn durch das mit der Umfahrung erstmalig mögliche LKW Durchfahrtverbot würde überhaupt nur mehr LKW Quell- und Zielverkehr erlaubt werden!

Das eine 3km(!) lange 30km/h Zone praktisch keine Chance auf eine Realisierung hat und keine Akzeptanz bei der Mehrheit der Bevölkerung finden würde ist offensichtlich. Das 30km/h Tempolimit hat -wenn überhaupt- nur eine Chance auf Realisierung wenn es die Umfahrung gibt und die Masse an PKWs und LKWs diese Straße nicht mehr nutzen muss. Somit spricht auch die Tempo 30 Forderung für eine Umfahrung..

Glaubwürdigkeit..
wasser predigen wein trinkenAndere Gruppierungen die selbst unzählige Umfahrungsvarianten (Westvariante, alte Variante zw. Harmannsdorf und Bahngleise!!) gefordert haben und jetzt als die großen Bodenschützer auftreten sind dermaßen unglaubwürdig, dass es sich nicht lohnt näher auf diese einzugehen. Auch kann man man die „direkte Betroffenheit“ nicht erkennen wenn jene Personen über 1km von der Umfahrung entfernt wohnen… Selbst die Grünen fahren mit dem Auto von Termin zu Termin anstatt die von ihnen angepriesene Bahn und Anrufsammeltaxi zu nützen.. Es wird hier offenbar mit zweierlei Maß gemessen.. jeder kann und soll sich selbst ein Bild von einem derartigem Verhalten machen..

 

30.August 2015Gruene-sinnvolle-Maßnahmen
Die Grünen: „Für Umfahrungen zur Entlastung der Bevölkerung“
Selbst die Grünen haben die Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit von Umfahrungen zur Entlastung der Bevölkerung erkannt:

Aus dem Arbeitspapier der Grünen NÖ „Verkehrspolitisch sinnvolle Maßnahmen in der Ostregion“ (Seite 19):
„Meistens würde für diese Fälle jedoch der Bau von zweistreifigen Umfahrungsstraßen vollauf genügen. Damit wäre die lokale Bevölkerung entlastet, ohne neue Transitschneisen zu schaffen.“

..weitere Zitate der Grünen

 

09.August 20152015-08-09
Start der Grundeinlösungen, geplante Verkehrsfreigabe: 2019
Den Bürgern von drei Gemeinden soll die Straße Ruhe, Staubfreiheit und Sicherheit bringen. Landeshauptmann Erwin Pröll hat den Start der Grundeinlösungen eingeleitet. Im Herbst 2016 werden die Bauarbeiten ausgeschrieben, welche im Frühjahr 2017 starten sollen.  Für 2019 ist die Verkehrsfreigabe geplant.

„Durch die Umfahrung erwarten wir eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität für die Bewohner der betroffenen Orte“ erklärt Landeshauptmann Erwin Pröll.2015-08-11-noen4

Artikel in der Krone, Heute , NÖN  und Bezirksblatt , alle Artikel unter Presse

 

05.Juli 2015SPOE-Harmannsdorf_web
Breite politische Zustimmung für die Umfahrung
Neben der ÖVP findet auch die SPÖ Marktgemeinde Harmannsdorf klare Worte zu unserer geplanten Umfahrung:

„Die Situation für die Anrainer auf der Laaerstraße ist unerträglich. Da die Umfahrung B6 nicht nur die bestehende Laaerstraße, sondern auch die L33 entlasten wird, profitieren alle an diesen Straßen liegenden Ortsteile. Wir sehen dieses Projekt als Entwicklungschance für unsere Region. Kämpfen wir gemeinsam für die rasche Umsetzung dieses Projekts!.”

Informationsblatt der SPÖ Harmannsdorf

 

27.Mai 2015
Versammlungen auf der B6
Kaffee und Kuchen anstatt Abgase und Lärm. Angeregte Gespräche und entspannte Gesichter anstatt LKW- und PKW-Kolonnen. Kindergelächter und Unterhaltung anstatt Verkehrslärm und Streß.
Das war die erste Versammlung auf der B6.

Erstmalig seit Jahrzehnten konnten auch Radfahrer gefahrlos die Laaerstraße benützen und Fußgänger die Straße bequem überqueren. Erstmalig war wieder eine Unterhaltung auf der Straße möglich. Erstmalig standen wieder die Menschen in Vordergrund und nicht der Streß der Durchrasenden.

Die Versammlungen fanden sowohl in Tresdorf als auch in Rückersdorf großen Anklang. In zahlreichen Gesprächen konnten sich die vom Verkehr Betroffenen austauschen, drei Stunden Ruhe genießen und ein starkes Zeichen für den raschen Bau der Umfahrung setzen.

Weitere Infos:Umfahrung-JETZT-1
Fotos von der Versammlung in Rückersdorf
Informationsblatt B6 Versammlung [pdf, 785KB]

Presse:
Bezirksblatt vom 3.Juni 2015
NÖN vom 2.Juni 2015
Kurier  vom28.Mai 2015
NÖN vom 27.Mai 2015
Gemeindekurier der VP Leobendorf

 

11.Mai 20152015-05-11
Landesverwaltungsgericht Niederösterreich bestätigt straßenrechtlichen Bescheid der BH Korneuburg
Das Landesverwaltungsgericht Niederösterreich bestätigt in der Erkenntnis vom 11.Mai 2015 den Bescheid der BH Korneuburg über die straßenrechtliche Bewilligung der Umfahrung Harmannsdorf-Tresdorf.

Die Beschwerden gegen den Bescheid über die straßenrechtliche Bewilligung der Umfahrung wurden als unzulässig zurückgewiesen bzw. als unbegründet abgewiesen. Gegen diese Erkenntnis ist eine ordentliche Revision nicht zulässig.

Der ordentliche Rechtsweg im straßenrechtlichen Verfahren ist somit abgeschlossen und das wasserrechtliche Verfahren kann nun weiter geführt werden.

Auszug aus der Erkenntnis des Landesverwaltungsgericht Niederösterreich

 

12.April 2015
B6 Umfahrung JETZT! B6-Umfahrung JETZT
Die Verkehrsbelastung ist unerträglich!

Verkehrshölle B6 – Wir ersticken hier im Verkehr!

Daher fordern wir: B6 Umfahrung JETZT!

=> Fotos

 

10.April 2015
Erweiterung des Artikels „öffentlicher Raum“
Wir haben den öffentlichen Raum dem Auto geopfert. Da wo sich früher das Dorfleben abgespielt hat, da wo früher Begegnung und Kommunikation stattgefunden hat,  da herrscht der krankmachende Verkehr. Unser öffentliche (Lebens)Raum wurden dem Auto geopfert. => Der öffentliche Raum

 

22.Jänner 2015
Fakten zur Umfahrung
Verkehrsentlastung_Umfahrung_2025Papier ist geduldig. Und die Meinungen sind frei. So kann jeder zu der Umfahrung Dinge behaupten und publizieren, ganz gleich ob dies Fakten sind oder die eigene, subjektive Meinung. Die von den Fachexperten im Einreichprojekt der Umfahrung erstellten und mehrfach geprüften Fakten belegen eindeutig die dringende Notwendigkeit einer Entlastung und die Verbesserung der Situation durch die Umfahrung:

  1. Der Vekehr auf der B6 nimmt von Jahr zu Jahr zu. Die durchschnittliche Steigerung der Verkehr an einem Werktag(JDTV) beträgt im Durchschnitt seit 1998 bis 2014 +2,1% pro Jahr.  Der LKW Verkehr ist seit 2010 sogar um durchschnittlich 4,3% pro Jahr gestiegen! Von 2013 auf 2014 gab es eine Steigerung der gesamten Kfz Verkehr von 3,6%. Von einem „rückläufigen Verkehr“ kann daher nicht gesprochen werden. (Quelle: Automatische Dauerzählstelle des Land NÖ, B6 Tresdorf km 3,65)
  2. Durch die Umfahrung nimmt der Verkehr in allen Ortschaften der Gemeinde Harmannsdorf ab. B6 Harmannsdorf-Rückersdorf und Tresdorf: -42%  bis -90%, L33 Stetten, Seebarn, Kleinrötz und Mollmannsdorf: -11% bis -33%. (Quelle: Verkehrszahlen lt. Einreichprojekt Umfahrung für das Jahr 2025). Durch die Umfahrung ist in Harmannsdorf-Rückersdorf, Tresdorf, Stetten und Seebarn auch ein effektives LKW Durchfahrtsverbot möglich.
  3. Durch die Umfahrung nimmt der Verkehrslärm in den Ortschaften ab, bzw. bleibt gleich. B6 Harmannsdorf-Rückersdorf, Tresdorf: -60% bis -90%, L33 Stetten, Seebarn und Mollmannsdorf: +-0% bis -30%. (Abnahme der empfundenen Lautstärke für ausgewählte Punkte, Quelle: Eigene Berechnung auf  Basis der dB-Zahlen laut Lärmprognose für das Jahr 2025 im Einreichprojekt Umfahrung)

19.Oktober 2014
2014-10-20_BescheidBescheid über die straßenrechtliche Bewilligung der Umfahrung veröffentlicht
Heute wurde der Bescheid der Bezirkshauptmannschaft Korneuburg zur straßenrechtlichen Bewilligung der Umfahrung Harmannsdorf-Tresdorf veröffentlicht.

Die Bezirkshauptmannschaft Korneuburg erteilt dem Land Niederösterreich, vertreten durch das Amt der NÖ Landesregierung, Abteilung Landesstraßenplanung, die straßenrechtliche Bewilligung für das Projekt Umfahrung der B 6 im Bereich B6-Bestandskilometer 3.5+50.000 und B6 Bestandskilometer 8.8+63.000 östlich von Harmannsdorf-Rückersdorf mit einer Länge von 5.950 m.“

Auszug aus der straßenrechtlichen Bewilligung der BH Korneuburg

Update 22.Dezember 2014: Aufgrund von Einsprüchen gegen den Bescheid wird das Verfahren an das Landesverwaltungsgericht Niederösterreich weiter geleitet.

 

18.Oktober 2014Rückersdorf_B6_Kober_LKW3
04:00 früh. Die Anrainer liegen im Bett und schlafen. Noch.
In Kürze werden die ersten LKWs durch den Ort donnern. Sie sind schon von Weitem zu hören. Wie Sturzkampfbomber dröhnen sie schon lange vor dem Eintreffen. Das Wummern wird von Sekunde zu Sekunde lauter. Das sich aufbauende, nähernde Dröhnen verstärkt die psychologische Belastung. Spätestens beim Vorbei-donnern wenige Meter vor den Häusern ist Schluss mit der Nachtruhe. Die Betten zittern und es werden die ersten Stresshormone ausgeschüttet. Die ersten Anrainer ärgern sich über die wachsende Verkehrshölle.

„Rasch und Zuverlässig“ steht auf vielen der vorbei dröhnenden LKWs.
Stimmt. Rasch und zuverlässig donnern die LKWs vorbei bei den Anrainern. Und rasch und zuverlässig sind die Bewohner munter. Nicht rasch, aber ebenfalls zuverlässig werden die betroffenen Bürger durch den Verkehrslärm auch Gesundheitsprobleme bekommen.  Ruhiger wird es an diesem Tag nicht mehr werden.

Die Videos zum Text finden Sie im neuen Menüpunkt Videos

 

5.Oktober 2014lkws-vs-fussgaenger
Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte.
Es wurde trotzdem der Versuch unternommen die Verkehrsbelastung auch durch Worte darzustellen. Wenn Sie mehr erfahren wollen, stehen Ihnen alleine auf dieser Seite bis jetzt 1900 Wörter zur Verfügung.

 

19.August 2014
10.340 Fahrzeuge pro Tag10340
Durchschnittlich 10.340 Fahrzeuge pro Tag sind im Mai 2014 durch Tresdorf und Harmannsdorf gefahren! Das ist das bisher höchste gemessene durchschnittliche Verkehrsaufkommen pro Monat an der B6. Davon durchschnittlich 749 LKW pro Tag! Das wahre Ausmaß der damit verbundenen Belastungen für die Anrainer läßt sich damit trotzdem nur schwer beschreiben.

70dB DauerschallpegelLärm-Dauerschallpegel
Dieses starke Verkehrsaufkommen hat zur Folge, dass der Lärm-Dauerschallpegel tagsüber bei 70dB und darüber liegt! Der Grenzwert von 60dB wird somit um mindestens 10dB überschritten. Es ist also an der Laaerstrasse doppelt so laut als es der Grenzwert zulassen würde!!!

Der Dauerschallpegel in der Nacht liegt bei 61dB und überschreitet somit den Grenzwert von 50dB sogar um 11dB!
Es ist also auch in der Nacht mehr als doppelt so laut als es die Grenzwerte zulassen.

Lärm macht krank
Medizinisch gesehen ist eine dauerhafte Lärmbelastung von über 55dB als zunehmend als gefährlich für die Gesundheit der Bevölkerung einzustufen. „Es besteht Evidenz, dass das Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten ansteigt“. Lärm macht krank. Lärm führt zu vermehrten Herz-Kreislauf Krankheiten: Gefäßfunktionen werden deutlich schlechter und die Streßhormonspeigel steigen deutlich an. Verkehrslärm verkürzt durch Schlafstörungen, Herzbeschwerden, Tinnitus und Stress das Leben der Menschen.

Es besteht dringender Handlungsbedarf. Mehr dazu unter Vorteile/Weniger Lärm

 

2014-07-15

21.Juli 2014
LH Dr. Erwin Pröll: Unterstützung für Finalisierung der Umfahrung
Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll sagt beim heurigen Bezirksbesuch Unterstützung des Landes für die Finalisierung der Umfahrung zu. Das Land NÖ und die betroffenen Gemeinden arbeiten intensiv und verantwortungsvoll an den weiteren Schritten. (Abwicklung des Verkehrsrechtlichen- und Wasserrechtlichen Behördenverfahren, Grundstücksablösen)

 

25.Juni 2014
Entlastung durch lokale OrtsumfahrungenGruen-Umfahrung-Poysdorf
Auch die Grünen und die Bürgerinitiative Virus sind für lokale Umfahrungen zur Entlastung der Bevölkerung.
Aktuelle Wortmeldungen zum Thema A5 Verlängerung:

Nationalrat Abgeordneter Georg Willi (Die Grünen): 18.06.2015 im Nationalrat:
„Was notwendig ist, ist eine Umfahrung für Poysdorf“
„Die Umfahrung, die tatsächlich notwendig ist“

Wolfgang Rehm vom der Bürgerinitiative „Virus“ zur geplanten A5 Verlängerung:
Gruene-fuer-Umfahrungen„Anstatt sich für ein regional begrenztes Verkehrsproblem mit bei aller Problematik relativ bescheidenem Verkehrsaufkommen unbedingt eine Autobahn einzubilden wäre es laut VIRUS zweckmäßiger gewesen die fix und fertig in den Schubladen liegenden Umfahrungspläne zu realisieren. Nichtsdestotrotz wäre es jetzt Gebot der Stunde, die Umfahrungspläne aus den Schubladen zu holen.“ OTS

Elisabeth Kerschbaum, Bundesrätin der Grünen über das UVP Verfahren zur geplanten A5 Verlängerung:
Ihr könntet den rücken der 10.000en menschen schon lange durch eine umfahrungsstraße entlasten!“

Ältere Wortmeldungen der Grünen:
„Grüne für Umfahrung Maissau“, „Umfahrung für Poysdorf statt A5“

Christian Schrefel, Sprecher der Weinviertler Grünen:
„Wir Grünen fordern bereits seit mehr als zehn Jahren den Bau eine Umfahrung von Poysdorf. Dort beträgt das Verkehrsaufkommen durchschnittlich 6000 Fahrzeuge pro Tag“

Doris Kampas, Die Grünen Leobendorf:Gruene-sinnvolle-Maßnahmen
„Seit Jahren leiden die Anwohnerinnen der B6 in Tresdorf unter dem massiven Durchzugsverkehr von Pendlern und LKW’s. Ein Aufenthalt im Garten oder das Schlafen bei offenen Fenstern ist kaum möglich. Die von uns Grünen stark befürwortete Umfahrung lässt schon viel zu lange auf sich warten“

Kleinräumige, lokale Umfahrungen entlasten die Bevölkerung effektiv, bilden jedoch keine Transitstrecken.

 

14.Mai 2014lkws-vs-fussgaenger
Die  Dorfstraße
„Die Fahrspur wurde durchs Dorf durchgeklotzt, rücksichtslos wie einen Kanal und den Straßenrändern wurden hohe Gehsteige verpaßt, die deutlich zu Ausdruck bringen, wer hier die Vorfahrt hat. Ganz klar das Auto. Es war eine der weisesten Entscheidungen des Bayersoiener Gemeinderats, als er 1963 einstimmig beschloss die Bundesstraße 23 aus dem Ort hinaus zu verlegen.“

Ein großartiger Text von Dieter Wieland. Mehr unter Gedanken/Die Dorfstraße

 

06.Mai 20142014-05-14
Die Eile der Durchrasenden ist offenbar wichtiger als die Sicherheit der Anrainer“
9.000 PKWs und 800 LKWs donnern pro Tag durch den Ort. Querungshilfe für Fußgänger gibt es auf der zwei Kilometer langen Ortsdurchfahrt genau einen…
Zur Selbsthilfe griffen angesichts dieser Zustände offenbar Jugendliche in Harmannsdorf. Im Zuge des Maistrichs wurde kurzerhand ein Zebrastreifen an einem neuralgischen Punkt auf die B6 gemalt. „Die Geduld der B6-Anrainer ist langsam zu Ende“ klagt ein Anrainer

 

29.April 2014Tresdorf-70dB
Dauerhafter Verkehrslärm macht krank
„Verkehrslärm ist ein großes Gesundheitsproblem. Dauerhafte Lärmbelastung macht krank“, verweist VCÖ-Expertin DI Bettina Urbanek auf medizinische Studien im In- und Ausland. Das Herzinfarktrisiko ist entlang von stark befahrenen Straßen deutlich höher als in ruhigen Gebieten. Auch das Schlaganfallrisiko steigt. Schlafstörungen, Bluthochdruck und mangelnde Konzentrationsfähigkeit sind weitere Folgen von dauerhaftem Lärm. Eine dauerhafte Lärmbelastung von 65 Dezibel und mehr gelten als gesundheitsschädlich.
Die Dauerschallbelastung der Anrainer an der B6 beträgt über 70dB! Es besteht seit Jahren dringender Handlungsbedarf!!
Weitere Infos unter Vorteile/Weniger Lärm und im Artikel des VCÖ

 

25.April 2014Todeszone Strasse
4Uhr34: die ersten LKWs des Tages donnern mit weit überhöhter Geschwindigkeit lautstark 3m vor den Schlafzimmern vorbei
Ganze Häuser beben, erste Anrainer sind munter und fragen sich wie lange das SO noch weiter geht. Sämtliche Grenzwerte, gesetzliche und gesundheitlich empfohlene, werden hier Tag für Tag überschritten. Die Anrainer erleiden erwiesener Maßen einen gesundheitlichen Schaden. Der Regen der letzten Nacht hat die Luft rein gewaschen. Auf der Laaerstraße ist davon aber bereits in der Früh nichts mehr zu bemerken. Wir ersticken hier an den Abgasen. Und der Lärm nimmt uns den Rest an Lebensqualität. Die Geduld der Anrainer ist schon lange am Ende.

Die Brutalität des Durchgangverkehrs hat unserem Dorf den dörflichen Charakter genommen. Die Straße ist laut geworden, feindlich, tödlich. Die Dorfstraße, einst die Mitte des Dorflebens, ist zur feindlichen Durchfahrtspiste geworden.  Das Dorf bricht auseinander. Aus dem Miteinander wird ein Gegenüber. Fast 800 Lastkraftwagen fahren hier täglich durch. Einige Meter neben Bett und Eßtisch der Bewohner vorbei. Die Häuser von Dreck und Salz besprüht. Was für ein Leben muten wir uns zu? Die Eile der Durchrasenden ist wichtiger als das Leben der Bewohner.

 

10.März 2014Laaerstrasse-Anno-2014
Die B6 in Harmannsdorf-Rückersdorf und Tresdorf anno 2014
Eine jetzt noch alltägliches Bild, das bald der Vergangenheit angehören wird.
Im Rückblick wird es nur schwer vorstellbar sein, dass damals über 700 LKW täglich durch unsere Orte donnerten. Man wird sich fragen wie das damals die Bewohner ausgehalten haben..

Weitere Fotos

 

01.März 2014
Umfahrung ermöglicht eine positive Entwicklung unserer Region
Die Umfahrung bringt für rund 3.000 Bewohner eine wesentliche Verbesserung der Lebensqualität.

  • Die Umfahrung bewirkt eine Verkehrsentlastung in allen Ortschaften der Region: B6 Harmannsdorf-Rückersdorf: ca. -80 %, Tresdorf ca. -50%, L33 Kleinrötz ca. -10%, L33 Seebarn und Stetten ca. -30%.
  • Die Umfahrung ermöglicht erstmals ein echtes und effektives LKW-Durchfahrsverbot für Harmannsdorf-Rückersdorf, Tresdorf, Seebarn und Stetten.
  • Durch die Verkehrsentlastung nimmt auch der Lärmpegel in den Orten ab.
  • Unsere Ortschaften und deren Bewohner werden vom Durchzugsverkehr entlastet, die Trennungswirkung der stark befahrenen Straßen wird aufgehoben und unsere Ortskerne werden zu neuem Leben erwachen.
  • Saubere Nahverkehrs-Mobilität wie Radfahren und zu Fuß gehen im Ort wird wieder attraktiviert.

Details zu den Vorteilen

 

15.November 20132013-11-15
Erfolgsmodell Umfahrung
Auch Umweltaktivist und UVP-Experte Wolfgang Rehm ist (neben dem Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel) für den Bau von lokalen Umfahrungslösungen weil Umfahrungen eine bessere Entlastungswirkung als z.B. Schnellstraßen haben.

 

 

08.August 20132013-08-08
Grundeinlösen starten bald, geplanter Baubeginn: Frühjahr 2014
Das Straßenbauprojekt wurde bereits vor dem Sommer bei der Bezirksverwaltungsbehörde eingereicht. Zur Zeit werden noch Detailunterlagen nachgefordert. Die Behördenverhandlung für den rechtskräftigen Bescheid wird für den kommenden Herbst erwartet. Dann kann mit den Grundeinlösen begonnen werden.
Der Baustart ist im Frühjahr 2014 geplant. Zum Artikel

 

 

15.Mai 20132013-05-15_4
94% für den Bau der Umfahrung!
Bei der Bezirksblätter Abstimmung zur Umfahrung Harmannsdorf und Tresdorf stimmten ganze 2.433 Personen über den Bau der Umfahrung ab. Dabei sprachen sich 94 Prozent ganz klar für das Projekt aus.

 

 

21.Februar 2013
Baustart Umfahrung Harmannsdorf und Tresdorf
21.02.2013_11-21-13 Am Donnerstag den 21. Februar 2013, wurde durch Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll der offizielle Startschuss für den Bau der Umfahrung Harmannsdorf-Tresdorf gegeben. Die Umfahrung wird eine wesentliche Verkehrsentlastung für rund 3.000 Bewohner bringen und wird bis zum Jahr 2016 errichtet. Rund 20 Millionen Euro investiert das Land Niederösterreich in die Umfahrungsstraße, die sich über eine Länge von rund sechs Kilometern erstreckt und eine Fahrbahnbreite von 8,5 Meter aufweist. Zum Artikel

 

 

08.Februar 20132013-02-08
Einladung zum Festakt Baustart Umfahrung Harmannsdorf und Tresdorf
Am Donnerstag den 21.Februar 2013 findet im Turnsaal der Hauptschule Harmansdorf ein Festakt zum Baustart der Umfahrung Harmannsdorf und Tresdorf mit Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll  statt.

 

05.Dezember 2012
Umfahrung ist jetzt fix
Die Ortsumfahrung Harmannsorf und Tresdorf ist beschlossene Sache. Das Einreichprojekt ist fertig. Ende 2013 2012-12-04könnte mir dem Bau der Umfahrung begonnen werden, im Frühjahr 2015 könnte sie fertig sein.

 

 

12.November 2012
LH Pröll: Baubeginn Umfahrung Harmansdorf, Rückersdorf, Tresdorf: 2013, Verkehrsfreigabe 2016
Rund eine Milliarde Euro wird in den nächsten Jahren in den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur im Weinviertel investiert. Das hat Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll am Montag, 12. November, im Zuge des Weinvierteltages der Volkspartei Niederösterreich bekannt gegeben. Ebenfalls 2013 erfolgt der Baubeginn für die Umfahrung Harmannsdorf, Rückersdorf, Tresdorf. Das sechs Kilometer lange Straßenstück soll 2016 für den Verkehr freigegeben werden.

 

 

14.August 2012
Die amtlichen Verkehrszahlen für Mai 2012: 10.230 Kfz, davon 842 LKW – pro Tag!!!
Aktuell donnern pro Tag im Durchschnitt 10.000 Kraftfahrzeuge und 800 LKW pro Tag durch Tresdorf und Rückersdorf-Harmannsdorf..
Die neuesten, offiziellen amtlichen Verkehrszahlen der automatischen Dauerzählstelle an der B6 belegen die enorme Belastung der Anrainer:
Im Mai 2012 waren die Anrainer mit durchschnittlich 10.230 Kraftfahrzeuge pro Werktag konfrontiert! Davon 842 LKW im Durchschnitt pro Werktag!!! (In Gösing am Wagram wurde seitens der Anrainer bereits wegen 120LKW/Tag die Straße mit Traktorfahrten blockiert..)

 

31.Juli 2012
Baubeginn ist laut Bgm. Norbert Hendler im Frühjahr 2013
„Zurzeit finden Grabungen und Probebohrungen statt, der Baubeginn ist laut Hendler bereits im Frühjahr 2013.“ so steht es zumindest in der aktuellen NÖN.. Die leidgeplagten Anrainer würde es freuen.  Bleibt zu hoffen, dass es diesesmal bei dem angekündigten Termin bleibt.

 

 

21.Juli 2012
LH Dr. Erwin Pröll sichert einen positiven Fortgang bei der B6-Umfahrung zu
Im Rahmen des Landeshauptmannbesuches trafen sich Gemeindeperteiobmann Gemeinderat Josef Hirsch und Bürgermeister Norbert Hendler zu einem Gespräch mit Dr. Erwin Pröll über die Wünsche und Anliegen unserer Gemeinde. Der LH sicherte einen positiven Fortgang der der B6-Umfahrung zu. Artikel der ÖVP Harmannsdorf siehe Presse.

 

 

31.Mai 2012
Bgm. Norbert Hendler: Symbolischer Spatenstich Frühjahr 2013, Baubeginn 2014
Das Projekt Umfahrung läuft. „Wir erwarten, das dies im Herbst 2012 abgeschloßen sein wird und im Frühjahr 2013 soll es den ersten symbolischen Spatenstich geben.“ erzählt Bgm. Norbert Hendler, Der eigentliche Bau der Umfahrung soll 2014 starten.
Zwischen16 und 19 Millionen Euro kostet die Ortsumfahrung, die vom Land NÖ finanziert wird und 5,9 Kilometer lang sein wird.

 

 

26.Mai 2012
Riesenärger über Mautflüchtlinge – Umfahrung kommt nicht vor 2016
Die B6 wird immer stärker als Aussweichstrecke zur mautpflichtigen Nordautobahn genützt.Die mit 10.000 Fahrzeugen pro Tag jetzt schon überlastete Verbindung von Laa nach Korneuburg stößt nun an ihre Grenzen.
Landeshauptmann Pröll macht nun Druck für den Bau der Umfahrung Harmannsdorf-Tresdorf. Das 17 Mio Euro Projekt soll noch heuer anlaufen. Geplante Eröffnung wäre 2016.

 

 

02. Februar 2012
Einreichprojekt gestartet – Baubeginn 2014?
Realistischer Baubeginn unserer Umfahrung ist laut Projektleiter DI Rudolf Schwarz bereits 2014 möglich.
Angesichts der bisher kommunizierten Eröffnungen für die Jahre 2009, 2010, 2011, „unmittelbar nach der S1“ usw.. usf.. bleibt abzuwarten ob das Projekt nun auch seitens der Politik mit Nachdruck verfolgt wird..  Die leidgeplagten Anrainer haben mittlerweile genug von leeren Versprechungen.
Bereits kommunizierte Eröffnungen siehe „Zitate“ und „Presse“.
Unterlagen zum Einreichprojekt B6-Umfahrung (pdf, 3,16MB)

 

 

16. Jänner 2012Verkehr_1998-2012
Wo ist die versprochene Verkehrsentlastung?
Die von der Politik versprochene Verkehrsentlastung durch die Eröffnung der S1/A5 ist erwiesenermaßen nicht eingetreten.
Die neuesten, offiziellen Verkehrszahlen belegen, dass trotz der zweimonatiger Sperre der B6 (Juli & August 2011 in Klement) der Verkehr weiter stark angestiegen ist.
Über 700 LKW und mehr als 9000 PKW donnern bereits durchschnittlich pro Tag! durch unsere Ortschaften.
Siehe auch „Verkehr“

 

 

22. Dezember 2011
umfahrung.info >>neu
Die Erkenntnisse nach acht Jahre Beschäftigung mit dem Thema Umfahrung sind ernüchternd..

  • Die (Gesundheits-)belastung der Anrainer ist für nicht Betroffene nicht nachvollziehbar.
  • Die Krankheitsfolgen durch Abgase, Lärm und Feinstaub sind medizinisch bewiesen. Trotzdem muss man als leidgeprüfter Anrainer noch immer „begründen“ warum 10.000 Fahrzeuge pro Tag vor der Haustüre unerträglich sind. Den Anrainern reicht es!
  • „Die Anderen“ sollen mit öffentliche Verkehrsmittel fahren damit der Straßenverkehr endlich zurück geht.

Auf dieser Seite erfahren sie auch weiterhin die aktuellsten Informationen zum Thema Umfahrung Harmannsdorf und Tresdorf.

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